Autorenvita


Thomas Bormann, Jahrgang 1962, wächst in Köln auf – zwischen Werkshallen, Karneval und dem rauen Ton der Siebziger. Früh zieht es ihn auf die Straße. Mit einem alten Lkw, gekauft von Cäcilie Hövel in Frechen-Königsdorf, beginnt 1986 eine Karriere, die in ihrer Konsequenz und Geschwindigkeit außergewöhnlich ist. Aus einem Zwei-Mann-Betrieb entsteht in wenigen Jahren die HTF Logistics AG, eine internationale Spedition mit über 400 Mitarbeitern, Standorten von Berlin bis London und einem Fuhrpark, der das Rheinland prägte.


Doch High Speed ist mehr als eine Unternehmergeschichte. Es ist die Chronik eines Mannes, der immer Vollgas gibt – beruflich wie privat. Thomas Bormann erzählt von Jugendjahren voller Aufbruch und Exzesse, von Freundschaften, die über Jahrzehnte halten, und von der unbändigen Lust, das eigene Leben selbst zu lenken.


Sein Blick auf die Logistik ist dabei ebenso schonungslos wie menschlich: Er beschreibt eine Branche im Dauerlauf, in der Fehler nicht verziehen und Pausen kaum erlaubt sind. Zwischen Erfolg und Erschöpfung, Verantwortung und Freiheit, zeigt sich das Leben eines Mannes, der immer in Bewegung bleibt – auf dem Asphalt wie im Denken.


Ein Roman voller Tempo, Herz und Haltung. Über einen, der gelernt hat, dass Stillstand die größte Gefahr ist – und jede Kreuzung eine neue Richtung bedeuten kann.